18.09.2018 - Monte Burot und wieder mal ein FTFAls die Meldung von zwei neunen Caches in unserer Gegend kam, planten wir natürlich eine Zusatzschlaufe über Murazzano ein. Also fuhren wir zuerst zum
GC7XVQJ, den hatte aber Nuvolaenebbia (n&n) bereits zu später Stunde als Erster gefunden. Also schnell im schicken Büchlein loggen und weiter zum „Balcone delle Langhe“. Hier konnten wir uns zuoberst im LogBuch eintragen und durften dem schönen Behälter von „rosadeimari“ sogar ein
FTF -Geschenk entnehmen, das Schirupia nun als Glücksbringer mit sich herum tragen wird. Auf dem Weg zum Hauptziel dem Monte Burot ging es nochmals schnell in den Garten der „Chiesa di San Sebastiano“ wo wir im zweiten Anlauf dank Hilfe fündig wurden. Von der „neuen“ 16er Serie des Monto Burot hatten wir vor drei Jahren bereits zwei gefunden – kannten also den Weg. Wir erwarteten schwierige und raffinierte Verstecke von Fabio und es war aber noch schlimmer als befürchtet ;-)
Bereits der Erste suchten wir auf der falschen Seite, da die angegeben Koordinaten von n&n normalerweise immer sehr präzise sind. Eine besondere Knacknuss war #6, den zauberte Schirupia nach intensiver Erforschung der Holzbalken hervor – Nebbiolo vermutete ein gebohrtes Loch, das wäre ja doch noch zu einfach gewesen. Beim #8 versuchten wir es mal mit dem WhatsApp-Joker und waren über die sofortige Hilfe überrascht. Nach der Reinigung des Ablaufes konnten wir dann auch diesen Fiesling loggen. Der Multicache war ein eine positive Überraschung – da hatten wir schon den Aufstieg rund um den Monte Burot befürchtet. Er war aber kurz, lustig und hatte ein Finale nach unserem Geschmack. Es gab nicht ein einziges banales Versteck wie das sonst üblich ist bei Serien. Unsere Suchzeit war aber enorm gross obwohl wir die Spezialitäten von n&n so langsam kennen, die angegeben 1,5 Stunden sind wohl nur die Zeit für die Wanderung.
Aber es war ein besonderes, abwechslungsreiches Erlebnis zwischen der Natur, der Technik (Windräder, Antennenturm) und der alten Festung. Die Behälter sind originell, mit handwerklicher Begabung hergestellt und einfallsreich. Einzig die nach unserer Meinung zu tiefe Bewertung (maximal 3) der Schwierigkeitsgrade finden wir schade. Dieser Geocaching-Tag hat uns aber grossen Spass bereitet, vielen Dank an alle Owner!
15.09.2018 - Alessandria und ein neuer SchrittzählerDa Schirupia bei der letzten GC-Tour ihren Schrittzähler verloren hatte, ging es heute in den MediaWorld nach Alessandria. Ein kleiner Umweg über Mombaruzzo führte uns zu einer alten Backsteinmauer zum ersten Cache. Eine schöne Aussicht tröstete uns über die vielen leeren Löcher in der Wand, aber weder auf den angegebenen 1.80 oder aus den Logs 50 cm links auf 2.30 wurden wir fündig. Das Geländer war bereits ausgerissen, so dass wir aus Respekt von der Vergangenheit keine Schäden mehr anrichten wollten und uns mit einem Fotolog begnügten. Da in Alessandria die Ausfahrt zum
GC6NH2B (Napoleon) gesperrte war fuhren wir zum
GC6GB4J. Scheinbar hatten wir ein Fahrverbot missachtet. Während Poiana und Schirupia nach dem Cache suchten, musste sich Nebbiolo mit einem uniformierten "Aufpasser" herumschlagen und sich die ganze Geschichte der heute deutschen Landbesitzer des Gutes anhören. Auch als dieser endlich verschwand konnte auch unser ganzes Team den ersten DNF nicht verhindern. Erfolgreich waren wir dafür beim Garmin-Kauf und beim Napoleon. Bei der "Cittadella" war alles abgesperrt, so ging es ohne diesen zu Suchen weiter zum
GC7PQVY, den der Vorgänger tief ins Erdreich gesteckt hatte und es war schwierig den zu finden. Nach dem "schnell gefunden" beim
GC7PQDE besuchten wir noch den Multi
GC6PXDX, aber da scheint bereits der erste Hinweis verschwunden zu sein. Nach Rücksprache mit dem Owner platzierten wir noch einen neuen Behälter beim "Piazza del Palio" in Asti um uns auf den Heimweg zu machen. Den letzte Zwischenhalt machten wir in "Castagnole delle Lanze" wo es noch eine Klettereinlage brauchte um an den Cache zu kommen - Gelände=1.5 gilt wohl nur für Geocacher > 2m ;-)
10.09.2018 - Ausflug ins SeetalBei unserem kurzen Besuch der Heimat war natürlich auch ein Tag fürs Geocaching reserviert. So stand dieses Mal das Seeland mit den zwei kleinen Rundgängen „Rietenberg“ und „Egliswil Häbni“ auf dem Programm. Nach einer kleinen Irrfahrt über den
GC53N5Q (falscher GC-Code im Navi eingegeben) führte uns Schirupia durch die schöne Gegend um den Baldegger- und Hallwilersee zur Pirolhütte nach Dintikon.
Wir schauten schnell „durch das Loch“
GC69GKQ und dann ging es unendlich lang aufwärts – gut dass dabei ab und zu eine Pause in Form von einer Cachesuche eingelegt werden konnte. Bei der Ebnihütte
GC5XZ9K mussten wir lange suchen und wollten schon fast aufgeben als Nebbiolo in hervor zaubern konnte. Ab dem #7 hatten wir den „Höhepunkt“ erklommen und nun ging es nur noch bergab was Nebbiolo schon besser gefiel. Die Behälter haben uns gut gefallen – abwechslungsreich, fair versteckt und gut gepflegt. Zurück bei der Pirolhütte angelangt war der Hunger gross und höchste Zeit um den Grill „anzumachen“. In der Eile hatte Poiana am Morgen „Schüblig“ die wie Cervelat aussahen eingekauft, gar nicht nach dem Geschmack von Nebbiolo.
Gestärkt wollten wir zur zweiten Runde aufbrechen und Schirupia warf noch schnell einen Blick auf ihren Schrittzähler – oh Schreck der war aus dem Armband herausgesprungen. Also ging die grosse Suche los – erfolglos - der einzige DNF am heutigen Tag.
Die „Egliswil Häbni“ Runde war dann schon weniger anstrengend, aber „für Kinderwagen geeignet“ finde ich übertrieben. Auch hier sind die Behälter schön und gepflegt und in den Grössen von „Nano“ bis „Large“ ausgelegt. Die Bonuszahlen haben wir notiert, leider fehlte am Schluss das „C“ und dafür stand 2xB und Hubersthaus Ecke W auf dem Spick. Aber da Poianas Füsse in den zu kleinen Schuhen zu sehr schmerzten, gingen wir gar nicht auf die Suche nach der Belohnung. Zu Hause konnten wir den Bonus dann lösen - vielleicht kommen wir ja nochmals in die Gegend. Auch diesen Tag werden wir Dank Geocaching und der tollen Arbeit von we-base (spezieller Dank) in bester Erinnerung behalten
20.08.2018 - Die Suche nach ...Eigentlich schreibe ich über solche Tage keinen Bericht, heute jedoch möchte ich mich dadurch aber ein bisschen abregen …
Da Poiana in Cairo Montenotte den Friseur besuchte, wollte nebbiolo mit Cinza in der Gegend nochmals die drei Caches suchen, die sich von uns verborgen hielten. Zuerst ging es zum
GC7TEQK, der ist bei einem alten, unbewohnten Bauernhof und hat das Attribut „Lost-Place“. Beim ersten Versuch haben wir das ganze zweistöckige Haus durchwühlt – was gar nicht appetitlich war. Nach dem DNF bekam ich den Tipp vom Owner, dass der Cache hinter dem Haus sei – was eigentlich ein brauchbarer „Hint“ wäre. Nach nochmaligen Suchen in alten Matratzen und Möbel ging es dann doch zügig zum Döschen, das gar nicht so schlecht versteckt war. Aber kein „Regular“ sondern ein „Small“.
Weiter ging es zum Castello
GC7T3TR, wo der Aufstieg in einem dunklen Wald durch ein Steinbett unter umgefallen Bäumen zu einer riesenlangen Natursteinmauer führte, zu sehen bekam ich nicht viel. Den Winzling konnte ich lange nicht finden, bis ich das Spoiler-Foto von Nick noch mal genauer ansah … wie kann man nur in einer solchen grossen Mauer mit vielen geeigneten Verstecken einen Mikro (ca. 10x30mm) in ein kleines, von Pflanzen überwachsenes Loch versenken (Diff=3).
Weiter ging es zum
GC7GA21, den ich nun mit Tipp zum vierten Mal besuchte – der Ort ist wirklich schön gelegen. Es wäre klar ein Multi-Cache, denn im gefunden Marmelade-Glas (10m von GZ) fanden wir den Hinweis „se la cache vuoi trovare sull albero devi saltare“ was übersetzt „Wenn du den Cache finden willst, musst du auf dem Baum springen“ heisst. Keine Distanz, keine Richtung … und Bäume hat es überall. Nachdem wir früher bei den Bäumen der GZ suchten, wusste ich heute, dass der Cache im Haus bei einem Lorbeerbaum im Spalt sein sollte. Also kämpfte ich mich durch die Brombeeren mit Dornen, kroch unter Holzbalken durch und tritt auf unklarem Untergrund (bin ja 10 m in ein Wasserloch gefallen) … aber einen Baum zum raufklettern fand ich nicht … also auch kein Cache.
Nach Pflege der Wunden und allgemeiner Reinigung überlegte ich mir das weitere Vorgehen. Nun hatte ich definitiv genug und das es ja ein „Tradi“ ist habe ich mich einfach auf den Zettel im Marmelade-Glas eingetragen … und geloggt.
25.-29.07.2018 - Mystery, Waldleben, Eschenbach und 29erBei den restlichen Tagen in der Schweiz war Geocaching nur noch Nebensache, aber so ganz konnten wir es nicht lassen. So stand am Mittwoch der Multi "Waldleben" im Mittelpunkt, den wir dann im etwa 5. Anlauf einige Meter neben unseren mehrfach berechneten Koordinaten anhand des Spoiler-Bildes doch noch fanden. Auch der "Grisu" zeigte sich nach einigen Fehlversuchen erstaunlich einfach, und am "No Spying" erfreuten wir uns über einen raffinierten Behälter. Am Donnerstag ging es von der Chlöpfe aus schnell in den Wald, das "Mystery einmal anders" funktionierte auf unseren Computer zwar nicht, aber dank Hilfe konnten wir die Dose doch finden. Am Nachmittag mussten wir in Eschenbach noch etwas erledigen – alle 29er Cache waren wirklich gut gemacht, der "Ängelicache" noch eine Steigerung, der auch einen
FP bekam.
Nach einem Ruhetag ging es am Sonntag nochmals Richtung Eschenbach, die schönen 29er haben uns dazu motiviert. Und wir wurden nicht enttäuscht - auch am letzten Tag unsere Schweizer-Tour fanden wir nochmals einige überraschende, mit viel Können kreierte Caches. Herr und Frau Hase und TATsiebterORT haben uns sehr gefallen, diese haben wir mit einem
FP belohnt. Danach ging es etwas später als geplant wieder Richtung Süden nach Hause.
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