21.-25.12.2017 - WeihnachtszeitAm 21.12 war wieder mal eine längere Tour in der Nähe des Flughafens angesagt. Die schöne Strandpromenade war Rücken schonend für Nebbiolo. Wir bestaunten die Villen und waren überrascht, dass diese keinen Meeranstoss hatten – was uns natürlich gefiel denn so es gab einige Geocache. An diesem Tag war uns das Glück hold – fanden wir doch alle Behälter problemlos. Beim
GC6B00Q durften wir nach Rücksprache mit dem Owner einen neuen magnetischen Petling hinterlassen.
Zum ersten mal hatten wir einige Lose des El Gordo gekauft, so nahmen wir bei der Ziehung am 22. einen „Ruhetag“ und schauten zwischendurch den für uns eher langweilige Gesang der Kinder im spanische TV. Mit dem grossen Gewinn wurde es leider nichts ... also planten wir Weihnachten wie üblich und fuhren noch schnell nach Felanitx um einzukaufen … und nebenbei natürlich auch noch den schon lange vorbereiteten Bonus der Cueva de Smaug endlich zu finden – wie konnte sich dieses Riesenfass so lange vor uns verstecken?
Als wir am nächsten Tag (23.) den „The Man on TV“ suchten, aber nicht fanden entschlossen wir uns noch den „Maioris“ zu besuchen der ja nur ca. 400 Meter entfernt lag. Das wurde aber eine schweisstreibendes Abendteuer, welches für den angeschlagenen Nebbiolo nicht gerade das Beste war. Aber einmalig war der Weg mit diesen Gesteinen und der Ausblick aufs Meer.
Der 24. war dann ohne einen einzigen Geocache – dafür mit einem guten Essen beim Inder in der Colonia Sant Jordi.
An Weihnachten machten wir dann wieder einen Ausflug an die Südostküste – Nebbiolo hatte da einige Mystery gelöst. Nach einer abenteuerlichen Fahrt über schlechte Schotterwege führte uns das Navi an eine Schranke statt zum Cache – also alles wieder zurück – aber wie hätten wir da mit dem WoMo gewendet? das war schon mit dem Fort KA nicht einfach.
Leider landeten die „?“ nicht aktualisiert auf dem Garmin … so dass wir nach zwei schönen Tradi die Suche nach einem Restaurant am Meer aufnahmen. Das war in Cala D’Or gar nicht einfach … und als wir in Porto Petro endlich etwas fanden war alles ausgebucht. Mit hungrigem Magen und etwas verärgert machten wir uns auf den Heimweg. Als Trost gab es dann in Campos beim Chinesen doch noch etwas zu Essen.
Funde: 14.-20.12.2017 - Nun werden die Wege länger ...Nun haben wir in der Nähe der „Homebase“ alle im Moment machbaren Caches besucht und geloggt. So fuhren wir mit dem in der Zwischenzeit vom Vermieter zur Verfügung gestellten Ford KA in den Südosten der Insel. Das ist einiges angenehmer, denn die vielen engen Strassen sind nicht gerade was man sich mit einem WoMo wünscht …
Ein weiter Höhepunkt unserer bisherigen Mallorca-Tour war der Multi-Cache Stonimals (
GC45WJV) – was da der Künstler Rolf Schaffner erschaffen hat ist eindrucksvoll und so interessant, dass wir uns über seine Tätigkeit intensiv informiert haben. Warum diese schönen Pferde so versteckt sind, können wir nicht verstehen.
Natürlich hat uns auch die Sehenswürdigkeit Es Pontas beeindruckt – ein schöner Fleck auf der Erde.
Vor einigen Tagen haben wir bei einem Stadtbummel in Santanyi den Multi gelöst, die finalen Koordinaten schienen uns aber falsch berechnet zu sein. Aber so unlogisch es erscheint, die Endkoordinaten brachten uns einige Kilometer von Santanyi entfernt an einen steilen Felsen wo Poiana die Box sofort mit einem richtigen Griff hervorzauberte.
Und kaum zu glauben … Nebbiolo war wieder so ungeschick, dass er sich den schon verstauchten Knöchel erneut vertrat und Poiana die nächsten Tage wieder alleine unterwegs war.
Nach leichter Besserung machten wir wieder mal einen Ausflug Richtung Palma an die Cala Blava, wo Poiana die Arbeit übernahm und Nebbiolo aus sicherer Distanz beobachtete wie unser Nick ins Logbuch eingetragen wurde. Den Sa Cova Verde haben wir "oben" lange gesucht und erst danach das Attribut "Schwimmen" gesehen. Im Winter wohl nicht Terr=3.5 ;-)
Am 20.12 gingen wir zum ersten mal in Mallorca auf eine
FTF -Jagt (
GC7F6PG) da wir in Binissalem die Teilnahme an einem Schachturnier abklären wollten. Wir haben eine halbe Stunde so unauffällig wie möglich gesucht - erfolglos. Mit Sicht auf den Nullpunkt genossen wir ein leckeres Mittagessen mit einem Glas Wein und beobachteten nebenbei ob eventuell andere Geocacher auftauchen würden. Leider nein – entspannt machten wir uns danach nochmals auf die Suche. Aber auch ein bisschen frecher und ohne Respekt vor fremden Augen fanden wir nichts – vielleicht wurde er von der Weihnachtsdekoration bereit zugedeckt…
Funde: 04.-13.12.2017 - Regeneration, aber Bewegung ist wichtigNach dem Sturz ins Wasserloch lag Nebbiolo die nächsten Tage im Bett und Poiana holte in der Apotheke die besten schmerzstillenden Tabletten und Salben. Alleine mit Cinza unternahm Poiana dann einige lange Wanderungen am Meer entlang und konnte so doch pro Tag einen Cache finden. Am 9. Januar machten wir dann zum ersten mal nach dem Ungeschick wieder gemeinsam einen Ausflug zur „Ermita San Salvador“. Eindrücklich dieses ursprüngliche Kloster mir den Lichtspielereien in der Kirche – leider konnten wir wegen der Wolkendecke nicht die ganze Aussicht geniessen. Am 10. Dezember unternahmen wir dann die erste grössere Tour nach Palma zum „Castillo de Bellver“. Nebbioio trottelte gegen Ende nur noch so nebenbei mit, und Poiana pflückte die Caches teilweise sternförmig, während Nebbiolo wartete … das war für alles ein anstrengender Tag. Den
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GC6DY9J erledigten wir in gemeinsamer Arbeit, makaba.ch machte die Kopfarbeit und wir waren im Feld erfolgreich – der einfallreiche Cache war einer der wenigen speziellen die wir angetroffen haben.
Nach einem Ruhetag ging es dann Richtung Cala Pi, wo wir einige schöne Orte und Verstecke besucht haben. Das ausgemusterte Hotel
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GC6DY9J hat uns besonders beeindruckt – wie kann ein solches Gebäude einfach verfallen lassen. Von Heyke haben wir dann nachträglich erfahren, dass darunter eine Höhle sei – und deshalb auch Sicherheitsgründen nicht mehr betrieben werden darf.
Funde: 03.12.2017 - Glück im Unglück - das WasserlochSonntag den 3.12.2017 werden wir wohl nie vergessen!
Am Ende einer schönen Cache-Tour am Meer entlang wollten wir auf dem Heimweg noch "schnell" den
GC6419R bergen. Gemäss Hint sollte er nach unserer Meinung im ersten Stock sein, wo wir alle Balken und das Bett absuchen - erfolglos. Wir brachen die Suche ab - und ich sah in einem kleinen Raum beim weglaufen noch ein verdächtiges Loch mit zwei Steinen. Dieses war ca. 2 Meter hoch - nicht ganz in Reichweite - also stand ich schnell auf die Eisenkugel darunter ... und landetet dann in dem rund 10 Meter tiefen Wasserloch. Es ging alles blitzschnell - pudelnass hörte ich nach dem ersten Schock verzweifelt Poiana rufen - aber hatte mir die Stimme verschlagen ... aber Schmerzen empfand ich nicht. Intuitiv hatte ich mich dann sofort an einem Wasserschlauch festgehalten und über dem Wasser mit Beinen und Rücken zwischen den Wänden verkeilt. Nun konnte ich der verzweifelten Poiana endlich Antwort geben - ich würde versuch hoch zukommen. Das war aber ein hartes Stück Arbeit - mit letzter Kraft schaffte ich es jedoch meine fast 90 kg nach oben zu hieven - zuerst mit den Händen den Oberkörper einige Zentimeter hochziehen, dann Beine nachziehen und das x-mal. Dann übernahm Poiana das Steuer und fuhr uns nach Hause wo ich mich den nassen Kleider entledigte und eine warme Dusche genoss. Erst da fingen die Schmerzen an - nebst Schürfungen an Händen, Armen und Beinen war der ganze Rücken blutig rot. Durch die gekrümmte Haltung beim Hochklettern hatte ich mir wahrscheinlich mehrere Diskushernien eingefangen und den rechten Fuss verstaucht. Vier Tage lag ich mit Schmerzmittel im Bett und konnte mich kaum bewegen. Nun zwei Wochen danach halten sich die Schmerzen in Grenzen, so dass wir wieder etwas unternehmen können - aber beim Aufstehen am Morgen zwickt es im Rücken immer noch sehr stark - so wünsche ich mir vom Christkind dass es mir nichts bringt - dafür die Schmerzen mit nimmt ;-)
Im dritten Anlauf konnten wir den Cache dank Hinweis dann doch noch finden ...
Funde: 29.11.-3.12.2017 - Erste Tage auf MallorcaDie erste Nacht auf Mallorca schliefen wir wirklich gut im WoMo – irgendwie hatten wir hier keine Bedenken überfallen zu werden. Den ersten Cache fanden wir jedoch trotz längerer Suche nicht – die Kanone hatte einfach zu viele Ecken … das fängt ja gut an. Danach machten wir uns „planlos“ mal Richtung Collonia Sant Jordi wo wir ab 1.12.2017 unsere Basis für GC-Ausflüge gemietet haben. Natürlich besuchen wir einige am Weg liegenden Dosen und machten uns Gedanken über die nächsten Monate. Nach einer kurzen Besichtigung unserer „neuen“ Wohnung von aussen freuten wir uns über die schöne Lage und das Treiben im Hafen – das Dorf lebt!
Um Einzukaufen und zu Tanken fuhren wir nach Felianitx und danach besuchten wir die Caches um „Cueva de Smaug“. Dieser Rundgang mit den gut erhaltenen Höhlen war ein absolutes Highlight. Leider fand ich wenige Informationen über Sa Mola, aber diese Höhlen könnten 45000-6000 Jahre v. Chr. entstanden sein. Dann ging es zum Übernachten in die schöne Bucht Cala Santanyi wo wir natürlich auch noch einige Caches besuchten.
Am 1. Dezeber bezogen wir also unser Domizil für die nächsten Monate und als uns Jörg der Vermieter die Wohnung zeigte waren wir begeistert – sogar die Heizung hatte er vorher eingeschaltet. Nachdem wir die letzen Jahre immer gefroren hatten. Legten wir dieses Jahr Wert auf eine „richtige“ Heizung. Nach einigen kalten Tagen mussten wir aber dennoch feststellen, dass in Spanien einfach die meisten Häuser schlecht isoliert sind – aber richtig frieren müssen wir nicht. Die nächsten Tagen kam das Geocachen in den Hintergrund – wir richteten uns ein.
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