22.01.2018 - Nochmals PT bei Son ServeraNach drei Tagen ohne Dosensuche wollten wir das versäumte mengenmässig nachholen und machten Richtung Artà auf den Weg. Da wir uns für das Erkunden des Städtchen Son Servera ein bisschen Zeit nehmen wollten, haben wir beschlossen den Rest des
PT aufzuteilen. So haben wir dann auch am Ende in Artà noch Zeit einige Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Der
PT war wie wir ihn bis anhin kennengelernt haben, schöner Weg, interessante Gegend, einige defekte Behälter und volle Logbücher.
Dass uns Geocaching immer wieder an schöne Orte bringt macht uns schon lange Freude, aber auch das Lösen vieler Rätsel bringt uns immer wieder interessante und leerreiche Informationen. So haben wir den "Es Pastoret" mit der Pest-Geschichte ganz anders erlebt, als wenn man nur nach Koordinaten jagt. Bei der Heimfahrt besuchten wir noch Son Negre wo wir beim ersten mal die Koordinaten nicht berechnen konnten, da die Schrift wirklich nicht mehr lesbar ist. Zu Hause hatte Nebbiolo mögliche Positionen berechnet und so wurden wir dieses mal schnell fündig.
18.01.2018 - Markt und FelsklippenAm Donnerstag wollten wir mal einen Markt besuchen und danach auch noch einige Caches suchen. So fanden wir im Internet die Information, dass jeweils in Ses Salines und Calonge ein Wochenmarkt stattfindet. So machten wir uns etwas früher also üblich auf den Weg nach Ses Salines um einige Sachen einzukaufen. Aus der Region um Torrevieja kannten wir riesige Märkte mit Friseur, Schuster und allen erdenklichen Angeboten – hier waren wir in 10 Minuten durch … ein paar Socken und Unterwäsche war das einige was wir kauften. Dann halt weiter nach Calonge – aber auch da wurden wir enttäuscht – wir sahen beim vorbeifahren nur einige wenige Stände so dass wir gar nicht nach einem Parkplatz suchen.
Dafür blieb und mehr Zeit für das Geocaching :-)
So ging es wieder mal bei schönstem Wetter und warmen Temperaturen an die Cala Ferrera wo wir auch einige Mysterys vorbereitet hatten. Diese Gegend hast es uns schon angetan - nur hoffen wir immer, dass die Caches sich nicht zu nahe an den steilen Felsenklippen platziert sind. Beim resaca (
GC7EPA1) kletterte Nebbiolo mit viel Mut auf eine Felsplatte herunter und lief bis zur abgebildeten „Nase“. Aber es wurde immer enger und die Beine zittriger – der Cache war sicher in unmittelbarer Nähe, aber nicht zu sehen und das Spoilerbild in Gedanken half auch nicht weiter. Also leider unverrichteter Dinge zurück – der Mut wurde nicht belohnt. Dafür gab es ja noch zwei schöne Caches an diesem Küstenabschnitt die uns mehr Freude bereiteten. Die Belohnung für das Lösen der beiden „Carlotas“ war ein bisschen enttäuschend – so machten wir zum Schluss halt mit dem Auto einige „stop and go“.
17.01.2018 - Klöster und Radrennfahrer
Der heutige Mittwoch war sicher einer der wärmsten Tag unseres Mallorca-Winterurlaubs. Die Sonne zeigte sich den ganzen Tag, also rund 10 Stunden und die Temperatur bewegte sich um 20° am Schatten. Unser Ausflugsziel war der Multi beim „Santuari Monti Sion“ und dann weiter zu den diversen Caches beim „Santuari de Cura“. Aber die Multis hatten es heute in sich – bei beiden konnte wir die finalen Koordinaten richtig berechen – aber bei keinem wurden wir fündig. Dafür durften wir auf beiden Hügel eine wunderschöne 360° Rundsicht geniessen. Auf der Strasse zum „Santuari de Cura“ mussten wir besonders vorsichtig fahren, denn heute war auch das Radrennteam Katusha Alpecin (TKA) mit bekannten Grössen wie Marcel Kittel, Tony Martin und natürlich auch unser Schweizer Reto Hollenstein unterwegs. Diese stürzten sich in einem Höllentempo bergab ... Von zwei Seiten versuchten wir dann noch einen Zugang zum „Barobride“ von Heyke zu finden, aber da ist wirklich nichts zu machen.
15.-16.01.2018 - Das ruhige, blaue Meer bei PortocolomAm Montag, 15. Januar ging unsere GC-Tour nach Portocolom. Es war ein wirklich positiver Tag, bei schönem, warmem Wetter fanden wir viele einfallsreiche Caches. Die ruhige Bucht mit dem kristallklaren und türkisblauen Wasser lud zum Verweilen ein. Nebst einem schönen Cache-Häuschen mit Rinde eingefasst gab es einige Klettereien und Geschicklichkeitsspiele zu bewältigen. Dazwischen genossen wir die Sonne bei einem Glas Weisswein mit einigen Tapas.
Am nächsten Tag durften wir das neue Garmin Oregon 700 in Palma abholen. Für den Heimweg wählten wir die Cala Blava wo wir noch einige Caches offen hatten. Beim dritten Besuch den „The Man of TV“ platzierten wir nach Rücksprache mit dem Owner einen neuen Behälter. Da Nebbiolo mehr das neue Gerät als die anstrengenden Geocaches im Kopf hatte kam unser Hobby für einmal zu kurz.
13.-14.01.2018 - Erster Event auf MallorcaAm 13. zelebrierten wir unseren persönlichen Glückstag mit einem scharfen Essen beim Inder und faulenzten ein wenig mit Sport vor dem TV. Nebenbei arbeitete Nebbiolo an der Verbesserung unseres GC-Blogs.
Am Sonntag den 14. haben wir uns zum Event der Luxemburger in Palma angemeldet. So fuhren wir zwei Stunden früher zu Haus los um noch die Caches in der Nähe des „Ballermanns“ zu suchen. Da diese nicht sehr zeitaufwendig waren, weiteten wir den Radius aus und „pflückten“ noch einige weitere. Als wir am Flughafen durch eine Einbahn auf die Bus-Taxistrasse fuhren kam uns bei der Ausfahrt ein erzürnter Wachmann entgegen und verwarf die Hände und brüllte etwas für uns nicht verständliches … wir blieben einfach cool, wie wir nichts bemerkt hätten. Danach ging es zur „Platja de Palma“ zum Treffen. Es war sehr international, geordnet nach der meist gesprochnen Sprache: Englisch, Deutsch, Spanisch ;-)
Die Organisatoren offerierten Getränke und Chips, dazu gab es eine Auslage von Trackables zu bestaunen. Wir verschenkten einige unsere GeoSem uns machten uns wieder auf dem Heimweg. Es hat uns überrascht, dass mit so wenig Aufwand so viele Leute den Anlass besuchen – bei uns im abgelegenen Berogolo (Piemont) ist das schon viel schwieriger.
... weiterlesen