11.12.2018 - DHL und ungeplantes CachenDa wir ein Paket erwarteten versuchten wir es auf eine Paketstelle in Lagos umzuleiten, damit wir unserm Hobby dem GC nachgehen konnten. Das schien nicht möglich und so machen wir uns mal auf die Suche nach einigen Caches in der Umgebung. Bereits die erste Dose "Atlantik View" erfreute uns, ein wirklich schöner Ausblick aufs Meer. Danach ging es zum Bonus "CacheWalker", die Runde hatten wir bereits 2012 ohne die Bonuszahlen zu notieren absolviert. Dank Internet-Joker kamen wir nun aber doch zu den Zahlen ;-) Noch in der Nähe war ein Multi, auch dort fanden wir das Ziel, ein schöner, kurzer Spaziergang zu einer Mühle.
Während der Wanderung machten wir uns weiter Gedanken was mit unserm Paket wohl geschehen würde und entschlossen und noch den zweiten Pick-Point ob Alvor zu besuchen. Auch das war verlorene Zeit und wir fuhren an den Strand um den "ALVOR TOUR GUIDE" zu erledigen. Aber erst auf dem Weg sahen wir das Attribut "Schwimmen" und waren froh, dass gerade Ebbe war und Nebbiolo dann schlussendlich nur durch ein kleines Flüsschen waten musste. Da der Inhalt nass war legten wir ein neues Röhrchen dazu, das Poiana mit einem gezielten Wurf über das Wasser ermöglichte. Nach einigen weiteren Caches Richtung Portimao besuchten wir auch noch den EC "ARRIBA DA PRAIA DO VAU" und machten uns auf dem Heimweg. Der letzte Besuch halt dem "Ólh ó Passarinho - Birdwatch", der uns über einen Damm in eine von Seen umgebene Landschaft führte. Einmalig diese Wasserspiele mit Ebbe und Flut und die vielfältige Vogelwelt. Zwar zeigte sich zum ersten mal die Sonne selten, dennoch zum Cachen angenehmes und warmes Wetter.
Kurz nachdem wir wieder zu Hause ankamen läutete es an der Tür ... der Kurier der DHL brachte das Paket und trug es sogar in das dritten Stockwerk ...
09.-10.12.2018 - Entspannung und StauseeDer Sonntag ist bei uns üblicherweise ein Ruhetag, an dem wir erholen und entspannen. So waren wir nur zu Fuss unterwegs und suchten zuerst am Strand den Old Duque of Luz, der scheinbar aber oben startet. Das war zu anstrengend, also bevorzugten wir lieber ein Apero am Stand. Nachen einer :-(portugiesischen) Pizza führte uns der Verdauungsspaziergang noch dem Stand entlang zu Mystery und Multi von Luz.
Am Montag war wieder mal eine grössere Runde angesagt - es ging an den Bravura-Staudamm, eine wirklich schöne und abwechslungsreiche Gegend. Da wir die Abzweigung verpassten, landeten wir zuerst bei der FC-Serie die uns schon recht forderte - es ging auf und ab. Danach starteten wir die Bravura-Runde, dieses mal glaubte nebbiolo er könne sein Knie schonen und versuchte es mit dem Klapprad - das war ein Irrtum. Wenigsten fanden wir die Caches problemlos bis ... auf den #5 (Diff=4), bei dem wir zwei Holländerinnen antrafen, die bereits am Suchen waren. Eigentlich dachen wir mit unserer Erfahrung könnten wir den "Anfänger" mit Smartphone mit einem "schnell gefunden" Eindruck machen ... aber auch wir konnten das Ding trotz Hartnäckigkeit und Ausdauer nicht finden.
Auf der Heimfahrt besuchten wir dann noch die Caches die mehr oder weniger am Weg lagen, Poiana kletterte auf einige Hügel und trieb ihren Schrittzähler nach oben. Wieder ein schöner Tag mit vielen Eindrücken und bestem Wetter.
08.12.2018 - Mystery-Tag in Lagos, Ei oder Huhn Heute widmeten wir uns ganz dem Huhn und dem dritten Teil des Ei, bei uns war klar - das Ei (
GC208NG) kommt vor dem Huhn (
GC208N8) denn beim Ei waren die Koordinaten vom Huhn. Wieder hatten wir Traumwetter und das Wandern an der Kliffküste der Ponta da Piedade war ein Genuss. Über die Behälter waren wir ein bisschen enttäuscht, hatten wir statt den Röhrchen ein Huhn oder ein Ei erwartet :-)
Danach ging es noch an den östlichen Teil des Zipfels zu den zwei weitern Mysterys vom Team Caracache - da war aber die Absturzgefahr noch grösser als zuvor, wo der ängstliche Nebbiolo bereits Stress hatte. Augen zu und "Durch" lautete die Devise, für uns ein zu gefährliches Gebiet wenn man mit dem Garmin Oregon genau zu GZ gehen möchte - das betrachten wir lieber aus sicherem Abstand.
Zum Dessert besuchten wir dann noch den D=5 (
GC61B51), der war einfacher aber leider war die Dose defekt. Zum Abschluss "smile.ten" wir noch beim Intermarche bevor es wirklich zum Einkaufen ging.
07.12.2018 - Viel Wind und anspruchsvolle Verstecke
Heute ging es wieder nach Sagres, da warteten noch viele gelöste Mysterys auf uns. Nach einer kurzen Fahrt konnten wir den GeoSoly in der Nähe des "[#A1] amiGos do baRil" parkieren. Ein starker, kühler Wind (Nortada) blies uns ins Gesicht, die Suche an den Klippen brauchte deshalb schon ein bisschen Mut. Die Fischer schien das nicht zu stören, die platzierten sich an unglaublichen Orten in den Felsen. Wir hatten jedoch nach 4 Caches genug und beschlossen den Rest der Küste entlang bei guter Wetterprognose ohne Wind anzugehen. So absolvierten wir die #B-Serie mit dem WoMo, aber auch da mussten wir die Türen festhalten beim Öffnen. Diese Caches waren nicht nach unserm Gusto - keine brauchbaren Hinweise, teilweise weit weg von den GZ und sehr schwierig versteckt. Wenige fanden wir auf Anhieb, teilweise suchten wir bis 20 Minuten und mogelten danach ein wenig um ein schönes GeoArt auf der Karte zu erhalten ... der Owner hatte ja auch nicht auf mein Angebot der Wartung seiner "disable" Cache geantwortet. Auf dem Heimweg ist dann noch des Moinho velho (
GC6GYF6) erwähnenswert, ein kurzer, schöner Aufstieg auf einen Hügel mit einem tollen 360° Panorama. Wir haben Respekt vor solchen Zeugen der Vergangenheit und ärgerten uns, dass kein Hinweis, kein Spoilerfoto, keine genauen Koordinaten vorhanden waren. So haben auch wir unnötig einige Steine aus der Mauer gezogen ... nach 1000 Geocacher wird wahrscheinlich wenig von der Mühle übrig bleiben.
06.12.2018 - Mysterys und Multis um LagosNach dem anstrengenden Vortag planten wir heute das Rätsel der "O Ovo" und "A Galinha" aufzuklären. Wie schon in den vergangenen Tagen besuchten wir einige Mysterys, die wir mit viel Aufwand zu Hause vorbereitet hatten, aber vor Ort als "Touristen" nur noch den Behälter (wie ein Tradi) suchten ohne Wissen was dahinter steckte. Den
GC1J089 wird uns aber sicher in Erinnerung bleiben, der Weg über die grossen Felsbrocken, das Katzenhaus und die wunderbare Weitsicht aufs Meer waren einmalig. Zum Finale badete Poiana ihr Füsse im Meer um sich ein wenig von der Anstrengung und den warmen, ja fast heissen Temperaturen abzukühlen. Die Qualität der Behälter und die Verstecke haben uns heute besonder gefallen und die zwei Multi waren ein besonderes Erlebnis.
Bei den Hühner und Eier kamen wir nicht zum Ziel - einzig ein neues Rätsel in einem Kasten (aber kein Logbuch) fanden wir.
... weiterlesen