14.02.2018 - Die Gruft und 2 mal Diff=4.5Heute war unser erstes Ziel in Palma drei gelöste Mystery’s zu suchen. Auch wenn sie gut versteckt waren, mussten wir nicht lange suchen um die Behälter zu finden. Nebbiolo hat ein gespaltenes Verhältnis um Friedhöfe zu betreten, aber das abtauchen in diese Gruft war eindrücklich und schauderhaft zugleich. Über den Sinn oder Unsinn kann man diskutieren aber auch diesen Cache werden wie sicher nicht so schnell vergessen …
Danach ging es weiter zur "Pipeline-Serie" – diese kuriose Gegend hatten wir ja schon früher besucht. Die Filmdosen konnten wir teilweise nur nach Konsultation der Spoiler-Bilder finden, die Koordinaten waren nicht sehr präzis. Weit mehr Freude bereiteten uns die drei an der Strecke liegenden "Torrent de Sant Magí" die wir alle mit einem Favoritenpunkt belohnten. Zwei davon waren der zweitschwierigsten Stufe (Diff=4.5) zu geordnet - da gibt es Tage da sucht man lange erfolglos, heute brauchte es bei beiden nur wenige Griffe und die gut der Umgebung angepassten Gegenstände entpuppten sich als das gewünschte Objekt. Geocaching macht halt schon mehr Spass wenn man die Dosen findet – als umgekehrt.
15.02.2018 - Santa Ponsa und die luxeriösen Villen
Auf unserer To-do-Liste stand natürlich auch ein Besuch von Santa Ponsa. Wir hatten gelesen, dass hier die exklusivsten und teuersten Läden, sowie die grössten und luxuriösesten Immobilien von Mallorca anzutreffen sind – davon wollten wir uns selbst ein Bild machen. Zuerst suchten wir die zwei gelösten Mystery und erfuhren bei der "Ermita de la Pedra Sagrada" vom grossen Einfluss des König Jaume I. Dieser hatte die Insel 1230 von den Mauren erobert und das Christentum auf die Insel zurück gebracht - die Kathedrale „La Seu“ von Palme entstand als Zeichen seines Sieges. Einen ersten Eindruck der Baukunst bekamen wir beim Treppen-Cache :-(DNF) im Quartier „Rotes Velles“ - aber Mauern oder Zäune verborgen meist den Einblick. Beim anschliessenden Standbummel ging es auch noch am „Deutschen König“ vorbei zum Paten-Cache, wo wir uns in der Nähe in einem Hinterhof ein feines Essen leisteten. Weiter ging es dann bei schönstem Wetter und frühlingshaften Temperaturen zum „Santa Ponsa Top of the Top“ wo es nun wirklich einige Paläste zu bewundern gab. So langsam machten wir uns auf den Heimweg und sammelten noch die Dosen am Weg ein, aber der richtige „Prunk und Pomp“ hatten wir eigentlich nicht gesehen …
16.02.2018 - Hügel, Schweiss und LP
Dieser Ausflug Richtung Manacor hatten wir schon früher zusammen mit Team "Heyke" geplant, durch den Fall ins Wasserloch (3.12.2017) musste die Tour verschoben werden. Nun fühlte sich Nebbiolo genügend fit um die „Berge“ zu erklimmen. Nach dem Einlaufen bei der frühgotischen Kirche "Ermita del Rosario" ging es von Hügel zu Hügel mit einem wunderbaren Blick auf Manacor und die umliegenden Ebenen. Leider waren die schön gemachten Rohre nicht wasserdicht, so das die Logbücher nass waren, dass ein richtiges loggen nicht möglich war. Als Höhepunkt im wahrsten Sinn entpuppte sich der „Sa Roca des Castellet“ der eine grössere Klettereinlage von Nebbiolo erforderte. Danach ging es weiter Richtung erstem LP – den „Es Cor De Jesus“ hatten wir leider vergessen … oder war es wohl ein Freudscher Ver"laufer", denn unsere Kleider waren schon recht vom Schweisse durchnässt und der Energiepegel nicht mehr auf dem höchsten Stand. Den Hinweis im Listing des "Casa del Diablo" hatten wir gelesen, aber dessen Bedeutung erfuhren wir erst als der Weg von einem hermetisch abgeriegelten Tor abrupt gestoppt wurde. Umkehren und den ganzen Weg wieder zurück? Wir fanden links einen Trampelpfad der am Zaun zu einen Loch führte und von dort konnten wir uns durch den Dickicht kreuz und quer von hinten zum LP durchkämpfen. Nach einer Pause zur geistiger und körperlicher Erholung ging es dann ans Besichtigen des romantischen Traumhauses des Teufels. Aber Nebbiolo fühlte sich gar nicht wohl, die Angst der Boden unter den Füssen zu verlieren ist immer im Hinterkopf. Mit Freude konnten wir den Behälter finden und uns auf dem nun angenehmen Weg zum LP "Casa Bellavista" aufmachen. Auch dort erwarte uns eine Abenteuer, dass wir mit Bravur lösen und in ins Logbuch verewigen konnten. Dieser zweigeteilte Tag (Hügel und LP) war für uns die grösste Herausforderung unseres Winterurlaubs auf Mallorca.
19.-20.02.2018 - Autocaching und Cap de FormentorNach einem ruhigen Wochenende mussten wir am Montagmorgen in Campos noch etwas erledigen. Wir entschlossen uns deshalb für die GC-Tour ins Landesinnere in Richtung Montuïri zu fahren und ohne grossen Plan die nächst liegenden Caches zu besuchen. So richtig eindrucksvoll war der Tag nicht, aber wir vergaben doch zwei Favoritenpunkte dem „Els Calderers“ wegen den lustigen Schweinen und dem „SA ROCA DE SA VERGE“ für das Hinführen über den antiken Weg zum grossen Felsen.
Der Dienstag war ein langer Tag, früh am Morgen ging es nach Cap de Formentor und nach Hause kamen wir erst als es schon eindunkelte. Die Fahrt von Formentor zum Leuchtturm ist sehr eindrücklich und mit Gegenverkehr sehr eng - die Gebirge ragen direkt aus dem Meer und sind teilweise überhängend. Über die vielen Besucher auf dem Cap waren wir überrascht – wie wird das wohl im Sommer aussehen? Einige Caches versuchen wir zu bergen – aber die Angst war zu gross um das Werk zu vollenden. Leider waren viele Behälter defekt oder bestanden nur einem Plastiksäckchen, beim Cap spendierten wir eine neue Dose mit Logbuch da alles nass und und die Lock-Lock-Dose kaputt war. Cinza unser Border Collie hatte natürlich grösstes Interesse an den wild umher laufende Ziegen - wir mussten gut aufpassen dass sie sie nicht "hüten" konnte.
Nach der Pizza in Formentor machten wir noch einen Abstecher zum „Dos grandes“ (
GC2B2PZ) und Nebbiolo machte eine Klettertour von drei Seiten um an den
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GC79XVR heranzukommen - danach war die Jacke zerrissen und die Hände bluteten …
Auf dem Heimweg wollten wir unbedingt noch einige gelöste Mystery suchen, beim schwierig zu lösenden „Los gemelos desiguales“ endete unsere Zufahrt mit den Auto-Navi beim Golfplatz – schade den hätten wir so gerne gesucht, aber die Zeit um noch eine alternative Strasse zu suchen fehlte uns. Auch das "Cap de Formentor" werden wir in steilster Erinnerung behalten ;-)
21.-23.02.2018 - 0815-Cachen und feuriges FauchenAm regnerischen Mittwoch ging es ins FAN Shopping und danach trotzten wir für einmal dem Wetter und machten mit Schutzkleidung eine kleine GC-Tour meist mit dem Auto. Ausser der Statistikaufbesserung gibt es nicht viel zu erwähnen …
Nach einem wieder mal wetterbedingten Ruhetag ging es am Freitag bei schönstem Wetter an die Cala Ratjada. Hauptsächliches Ziel waren die sieben gelösten Mystery, denn es sollte unser letzter Ausflug in den Osten der Insel sein. Bei den ersten drei Caches auf einem Hügel durften wir eine schöne Aussicht – jedes mal in eine andere Richtungen geniessen. Beim "lustigen" UFO dauerte die Suche länger als üblich, Nebbiolo kam schon ins Schwitzen – nicht zuletzt wegen der unnötigen Kletterei in den Felsen. Der Erlösung war gross als Poiana das "Objekt" doch einige Meter vom Nullpunkt in einer gut zugänglichen Mulde fand. Wieder mal war eine grosse Lock-Lock-Dose total zertrümmert – wir können einfach nicht verstehen dass manche Geocacher grosse Steine direkt auf den Behälter legen ohne vorher die sicher mal vorhandene Auflage rundherum wieder in Ordnung zu bringen. Bleibend in unserer Erinnerung wird auch der "steinige" Weg zum Cristóbal Colón (
GC5KAKN) wo wir das geisterhafte "feurige Fauchen" in den Felsspalten nicht nur lautstark hörten sondern auch fast vom ausströmenden Winde weggeblasen wurden. Trotz guter Wettervorhersage wurden wie auf einmal recht geduscht … und Poiana dachte wehmütig an die auf der Terrasse aufgehängte Wäsche zu Hause. So machten wir uns auf den Weg zum „Bellpuig in Artà“ den wir beim ersten Anlauf nicht lösen konnten. Dieser Tag zeigte trotz Kälte und Regen wie schön Geocaching sein kann, wurden wir doch an eindrückliche und schöne Orte hingeführt.
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