10.-11.09.2023 - Reise nach Kroatien/BHIAm Sonntagmorgen starteten wir die Reise um zwei Länderpunkten (CRO+BIH) zu erhalten mit dem WoMo, von dem wir erhofften dass der Anlasser durchhalten würde. Um mal vorwärts zu kommen nahmen wir die A4 und fuhren bis nach Montebello wo wir uns bei drei Dosen ein wenig die Beine vertraten. Weiter ging es zum
GC42YR8 - den hätten wir uns besser erspart denn wir landeten im Verkehrschaos. Also schnell weiter zum Tagesziel in San Lorenzo nahe an der Grenze zu Slowenien. Hier besuchten wir einige Dosen bevor wir auf dem geplanten
WP parkierten und den EC
GC8YFWH mit
GC8Y16G besuchten. Der steile Abfall der morphologischen Stufe im Val Rosandra ist da sehr beeindruckend. Da der
WP nicht eben war verschoben wir uns ein wenig nach oben und verbrachten eine gute, ruhige Nacht. Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Slowenien wo der Tag nach einem Cappuccino/Caffè mit Brioche so richtig begann. Der
GC83W30 war der einzige in SLO der am Weg lag, so ging es weiter nach Rijeka wo wir dann doch einige Büchsen lüften konnten. Auf dem weiteren Weg der Küste entlang konnten wir wie üblich noch einige "stop-an-go" einbauen bevor wie in Senj eine längere Rast mit dem Besuch des
GC12034 und
GC5ABCE im Hafen einlegten. Für eine eine Erholungspause im WoMo war es zu heiss, also fuhren wir nun ins Landesinnere via dem "Pass" Vratnik wo auch noch einige Dosen mit tollem Ausblick versteckt waren. Viele Caches habe es nicht merh so dass wir nach dem
GC9XZJ6 in Vrhovine um 18h auf dem
CP in Donji Babin Potok ankamen und für drei Tage die "Zelte" aufschlugen. Im Big Bear Camping Resort bekam dann Nebbiolo endlich wieder mal ein Schnitzen mit Pommes, während Poiana ihr zartes Rindsfilet lobte. Nach dem abwechslungsreichen aber anstrengenden Tag und der guten Flasche Syrah verbrachten wir eine gute Nacht mit tiefem Schlaf in der Natur.
Funde: 28.-29.08.2023 - Alnazi, Tallinn und Rückreise
Gut Verpflegt verliessen wir Klaipeda auf der A1 Richtung Kryžkalnis wo uns der erste Cache bei einem Partisanen-Denkmal erwartete. Weiter auf der A12 nach Šiauliai (heute hatte Nebbiolo den Weg genau notiert) zum Kreuzberg, der auf unserer todo-Liste stand. Eindrücklich die vielen Kreuze - das war aber nicht Nebbiolos Lieblingsthema - Poiana interessierte das schon mehr und sie lies eifrig die ganze Entstehungsgeschichte. Weiter fuhren wir via Tangente bei Riga nach Ainazi. Viele Dosen langen nicht am Weg, für die 420km lange Reise war die Ausbeute heute gering. Als wir in Ainazi ankamen waren wir von der fortgeschrittenen Zeit überrascht - das Hotel kannten wir bereits von der Hinfahrt - der Poulet-Salat lag Nebbiolo auf. So wollte es der Zufall dass das Restaurant am Montag Ruhetag hatte und wir zum Nachtessen im Restaurant Pļavas landetet und den kulinarischen Höhepunkt der Reise erlebten. Poiana war von ihrem Lachsfilet begeistert und Nebbiolo mag sich an ein so zartes, gut gewürztes Rindsfilet erinnern.
Das Morgenessen bestand heute nur auch einem Kaffee und Donuts an einer Tankstelle. Nach dem Grenzübertritt nach Estland fuhren wir auf der weniger befahrenen 331 Richtung Tallin und konnten da in regelmässigen Abständen einen Stop einlegen. Da wir das Mietauto um 13.30h abliefern mussten wurde die Zeit auf einmal knapp so dass wir uns schweren Herzens nicht mehr nach den Caches links und rechts orientieren durften. So kamen wir trotz einiger Verkehrsstaus pünktlich am Flughafen an. Gerne hätten wir die Miete um 5 Stunden verlängert, aber das Auto war bereits wieder vermietet so dass wir es um 16h zurückbringen sollten. Also fuhren wir nochmals an die Ostsee um einige Dosen zu lüften - dabei mussten wir jedoch einige DNF einstecken und kamen auch bei einigen vorbei die uns vom Gelände her zu schwierig erschienen. Glücklicherweise bekamen wir ein Telefon dass wir das Auto erst am Abende zurück bringen müssten - so konnten wir doch noch entspannt einige schöne Orte mit Caches und das "Lauluväljak" Song Festival Grounds (wo sogar Madonna ihren Auftritt hatte) besuchen. Dann lief wieder alles wie am Schnürchen - wie waren zeitlich nie im Stress und konnten am Flughafen auch noch den Superbriefkasten und den virtuellen Cache "buchen". Bei Vollmond erlebten wir einen guten Flug mit einige Turbolenzen und kamen nach Mitternacht in Bergamo an. Der Shuttlebus erwartete uns schon und führte und mit einer halsbrecherischen Fahrt zum Auto - bei der Heimfahrt nach Novazzano vergass Nebbiolo ab und zu die Kupplung zu drücken nach 10 Tagen Automat fahren. Vor 4h kamen wir ins Bett und schliefen lange ...
Funde: 26.-27.08.2023 - Klaipeda und die Kurische NehrungAuch heute fehlte uns das Morgenbuffet, nur so erklärte sich die heutige Irrfahrt nach Klaipeda. Zuerst versuchten wir uns nochmals am Multi
GC2AQF1 (5/5) wo wir kurz vor dem Ziel standen, aber irgendwie fehlte uns die Ruhe und Geduld im unterirdischen Gebäude den Behälter aufzustöbern. Dann fuhren wir los ... schön dem nächsten Caches entgegen und merkten erst in Kuldiga dass wir nun statt ans Meer ins Landesinnere gefahren waren. Nach einer weiteren Fahrt in die falsche Richtung fanden wir dann wenigsten einen Wegweiser ... aber diese am Anfang gut ausgebaute Strasse wurde immer schlechter und führte uns dann über eine ca. 50 km lange staubige und löchrige Naturstrasse. Später als geplant trafen wir im Hotel Bohema ein und machten anschliessend wieder den gewohnten Spaziergang durch die Altstadt mit einigen wenigen "Founds". Die Pizza passte zum heutigen Tag - sie war zwar gut, jedoch gab es weder Salat noch ein Dessert auf der Karte.
Nach dem ausgiebigen Morgenessen fuhren wir zur Fähre die uns zur kurischen Nehrung bringen sollte. Zuerst versuchten wir es am falschen Ort (Personenfähre), aber das war schnell korrigiert und da am Sonntag viel los war ging die Überfahrt schnell. Zuerst wollten wir an die russische Grenze und dann von "hinten" die Caches abarbeiten. Wir waren überrascht wie viele Autos da unterwegs waren - umso mehr als wir bald mal an eine Mautstelle kamen und 30€ abliefern mussten. Zwei km vor der Grenze war dann die Strasse auf einmal mit Androhung von Bussen abgesperrt - also konnten wir den Grenzposten gar nicht besichtigen. Also machten wir in Neringa eine kurze Gelati-Pause und fuhren wieder nordwärts. So ganz am Weg lagen nicht viele Cache und so kamen wir doch auf viele Schritte - vor allem Poiana machte einige zusätzliche Ausflüge. Es ergab sich sogar die Gelegenheit unsere Füsse im der Ostsee abzukühlen - meistens waren die Stände von badenden Ausflügler besetzt. Für einen EC mussten wir nochmals 5€ bezahlen (Touristenabriss), das UNESCO Weltkulturerbe ist schon recht kommerzialisiert - wir waren davon nicht sehr beeindruckt. Bei der Rückfahrt mit der Fähre wählten wir zuerst den Prioritätszugang, mussten zurück und lange anstehen. Zu Fuss ging es zum Inder, das gute Essen und der vorzügliche Syrah rundeten einen langen, eindrücklichen Tag ab.
Funde: 24.-25.08.2923 - Ventspils mit schönen ParkanlagenWir verabschiedeten uns von Riga mit einer leichten Enttäuschung - wir hatten uns vom "kleinen Paris" mehr erhofft, aber wahrscheinlich waren wir nicht an den richtigen Lokationen. Auf der Fahrt nach Ventspils gab es einige "Arbeit" aber auch drei DNF obwohl wir uns viel Zeit genommen hatten. Der
GC3N4D6 wurmte besonders - wir konnten einfach nicht glauben dass wir fast die einzigen waren die das Loch mit dem Ast nicht entdeckten. Im grosszügig angelegten Ventspils fanden wir das kleine Appartement-Hotel schnell, waren aber über das Zimmer im dritten Stock ohne Lift nicht begeistert. Wir spazierten ins Zentrum und fanden auf dem Weg doch noch einige wenige Dosen bevor wir uns im Rātsgalds (Rathaus) das Nachtessen servieren liessen.
Am Freitag mussten wir uns zuerst auf die Suche nach einem Kaffee - leider gab es in unsere Unterkunft auch kein Morgenessen.
Funde: 21.-23.08.2023 - Riga, das Zentrum von LettlandNach einem guten, tiefen Schlaf konnten wir uns nochmals am grosszügigen Morgenbuffet für die Fahrt nach Riga stärken. Während der Fahrt gab es nicht viele Pausen, nur wenige Dosen lagen am Weg - schwierige und solche die mehr als als 500 Meter neben der Fahrroute lagen liessen wir "links" liegen. Das "Rixwell Old Riga Palace Hotel" fanden wir auf Anhieb, und waren über den nahen Parkplatz dankbar. Nach dem Zimmerbezug machten wir einen Rundgang in die lebhafte Innenstadt und durften uns über einige Caches freuen - leider gibt es hier nach unserer Meinung zu viele Virtuelle. Wir bewunderten die zahlreichen Barockgebäuden und Sakralbauten - Nebbiolo mit seinen Fuss- und Knieschmerzen störte sich jedoch an den holprigen, unebenen Strassen und Wege aus Pflastersteinen. Eine Gelati mit Kaffee und Calvados liessen wir den Tag ausklingen.
Am nächsten Tag wollten wir in den nördlich von Riga ans Meer fahren - landeten aber aus Versehen (ohne Navi-Hilfe) in Jūrmala. Ob das nicht bezahlen der Maut über die Brücke noch Folgen hat, werden wir vielleicht später noch erfahren. Der
GC8RW1R war der Höhepunkt unserer Reise was die Originalität der Caches betrifft - ein "richtiger" Tresor mitten in einem Garten. Der Rückweg nach Riga war dann mit den Wegweiser einfacher zu finden, so dass es noch eine kurze Siesta im Hotel gab. Am Abend unternahmen wir nochmals eine Altstadt-Tour und fanden einige Caches und absolvierten wieder einmal einen LAB. Nach einem guten Essen mit einem süsslichen, Georgischen Wein ging es zurück ins Hotel wo wir ins Bett fielen und sofort einschliefen.
Am letzten Tag in Riga fanden wir die nördliche Ostsee auch wieder nur auf Umwegen und mussten viel laufen um an die Objekte der Begierde heranzukommen. Im Nachhinein musste sich Nebbiolo eingestehen hier vor lauter vielen Caches zu wenig vorbereitet zu haben - denn östlich der Stadt wimmelt es nur so von
PT -Tradis. Auch am Abend war das Cacher-Glück nicht auf unserer Seite, zahlreiche Baustellen liessen uns laufen und laufen ohne grosse Ausbeute. Wenigstens war das Essen beim Inder mit einer Flasche Malbec ein Aufsteller, so dass wir doch eine angenehme Nacht verbrachten.
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