29.-31.12.2018 - Statistik und ein gemütlicher JahresausklangDas intensive Cachen in den letzten Wochen hatte auch einen Einfluss auf die Statistik - so sind wir mit 13381 Funden per 31.12.18 wieder die Nummer Eins unter den "Italiener" - wo wir ja unseren Wohnsitz haben. So genossen wir das schöne Wetter auch mal auf der grossen Terrasse mit 170° Sicht auf das Meer unserer Mietwohnung. Natürlich hatte Poiana mit dem Haushalt und der Wäsche einiges zu erledigen, aber Lesen und bei Nebbiolo das Programmieren eines neuen GC-Projekt kam mal zum Zuge. Unser Motto "jeden Tag mindestens einen Cache" hielten wir ein, schon Cinza zuliebe die gerne etwas mit uns unternimmt. So ging es am Samstagnachmittag nach Vila do Bispo wo wir den CacheWalker (
GC1NR48) trotz intensiver, langer Suche nun schon zum zweiten mal nicht fanden. Dafür waren die anderen Caches und das das Baumklettern bedeutend einfacher. Am 30. ging es nach Lagos um wieder mal den Klippen entlang ein Mystery an einem wirklich tollen Ort zu finden - der
FP ist verdient! Da unser Magen knurrte entschlossen wir uns für einen Lunch ... den wir bei der langen Suche nach einem Hunde freundlichen Restaurant am Quai in Lagos geniessen konnte. Unser Hochzeitstag feierten wir dann beim "dritten" Inder in Luz und machen danach noch einen kurzen Abstecher nach Lagos um mit einer kurzen Klettereinlage den originellen Rätsel-Cache "Missing" zu finden.
27.-28.12.2018 - Mysterys, Zäune, Nebel und WartungBei der Vorbereitung ist Nebbiolo natürlich auch dieses GeoArt aufgefallen, auch wenn es nur eine halbe "Sache" von Messe(jana) war. Die Lösung ergab einen Kreis von ca. 10 km, was genau unserem bevorzugten Beuteschema entsprach, dazu auch noch eine kleinere weitere Schleife von Tradis - also ein Muss in unserem Winterurlaub.
Bei schönen Wetter ging es am Morgen früh mit dem WoMo auf der Autobahn direkt in das ca. 160 km entfernte Messejana. Bereits nach eine halben Stunde Fahrt zogen die ersten Nebelschwaden auf, vor allem um die Flüsse herum. Aber trotz besserer Wetterprognose erlebten wir zwei Tage unter einer Nebeldecke ohne Sonne. Da einige Caches "disable" waren, boten wir dem Owner vorher an bei unserem Rundgang die Behälter zu kontrollieren und wenn nötig zu ersetzen - was dieser gerne annahm und sie sofort wieder aktivierte - also auch ein Grund diese Tour möglicht schnell zu erledigen. Bereits bei den ersten Caches am Wege ahnten wir was auf uns zukommt - am Schluss hatten wir alle der gut ein Duzend mitgenommenen Dosen aufgebraucht. Es gab viele kleine defekte Trinkflaschen und Kunststoffdosen mit nassen Logbücher und zwei Caches die hinter dem neue angelegten Zaun lagen. Da auf unserer OSM-Karte die meisten Wege nicht eingetragen waren, verirren wir uns nach dem #12 an einen 1.60 hohen Stacheldrahtzaun mit einem zweiten dahinter. Poiana wollte zurück (was auch richtig gewesen wäre) aber Nebbiolo überredete sie zum Klettern, was mit einem Loch in der Hose betraft wurde. Nach einer ruhigen Nacht auf dem offiziellen Stellplatz (7€) von Messejana machten wir uns auf den Weg zur Tradi-Runde, die uns noch mehr enttäuschte. Im Dreck vergrabene defekte Dosen mit nassen Logbücher waren Standard und zum #5 durften wir einen Zaun trotz nachfragen beim Schafhalter nicht passieren und mussten so die Caches #11-#05 von der anderen Seite (natürlich gleicher Weg zurück) angehen. Dass auch beim Dritten Teil (Next Level Messejana) auch noch vier Caches von einem im Bau befindenden Solar-Park vergraben oder nur unter den Adleraugen der Aufpasser besucht werden konnten rundeten den Ausflug ab. Die Rückfahrt machten wir dann nicht mehr über die Autobahn und konnten so doch noch einige erfreuliche Caches bergen. Je näher wir uns der Küste näherten, desto besser wurde das Wetter - ja Luz empfing uns wieder bei schönstem Sonnenschein.
26.12.2018 - Eindrückliche geologische Felsgebilde
Eigentlich planten wir heute am Nachmittag nur einen kürzeren Ausflug an die raue Westküste - da warteten noch viele "gelöste" Fragezeichen auf uns. Aber trotz der kurzen Zeit fanden wir über zwanzig, teilweise wirklich originelle Caches vom Team Barbaleta das mit handwerklichem Geschick Vogelhäuschen und andere Gebilde aus Korkzapfen kreiert hatte. Einzelne schöne Behälter haben wir in Portugal einige angetroffen, aber in dieser Vielzahl bei einer grossen Serie von über 80 Caches ist das wirklich selten und lobenswert. Immer wenn wir in dieser Gegend sind, werden wir von den Felsen, Hügel, Erosionen und Gesteinen beeindruckt. Es scheint hier unendlich verschiedene Farben und Steine mit verschiedensten Formen und Löcher zu geben, einen der zahlreichen (Lochsteine sollen Glücksbringer sein - wie viel Glück liegt da wohl?) mit haben wir heute als Andenken mitgenommen. In bleibender Erinnerung wird uns aber das Plateau (Bild) bleiben, unten alles von den Wellen unterspült und oben alles Steine wie Siebe vom Wind ausgeblasen.
Und? wieder schönstes Wetter, wenn auch heute wie üblich ein zügiger Wind an der Arbeit war - sonst gäbe es ja keine Löcher ...
25.12.2018 - Ebbe, Flut und ein archivierter CacheVerwöhnt werden wir diesen Winter bis anhin mit dem schönen, warmen Wetter - wie auch heute. Unser Ziel waren die Caches zwischen Alvor und Portimao die teilweise nur bei Ebbe problemlos zu erreichen sind. Eindrücklich sind die Lagunen und Dünen bei denen Teile bei Ebbe trocken fallen und bei Flut unter Wasser gesetzt werden - so stehen Schiffe bei Ebbe einfach auf dem Sand. Da wir die Datenbank zum Geocachen bereits im Herbst mit GSAK vorbereitet hatten passiert es ab und zu dass wir einen "archivierten" Cache (
GC3V645) besuchen. Es ist für uns fragwürdig ob das System der portugiesischen Reviewer wirklich sinnvoll ist - wenn z.B. unnötigerweise wegen einem vollen Logbuch (auf Rückseite aber noch viel Platz) eine "needs maintenance" geloggt wird, kommt ein "Temporarily Disable Listing" und wenn der Owner nichts unternimmt wird er nach einem Monat archiviert - obwohl es vielleicht ein schöner Cache ohne Probleme war...
Als Höhepunkt verliehen wir dem "A Delicate Rock" ein
FP - wirklich ein sehr schöner Ort mit einer kleinen Herausforderung im Niemandsland.
Das finden eines "guten" Restaurants war dann um einiges schwieriger, so dass wir uns mit einer "portugiesischen" Pizza begnügen mussten. Die Miesmuscheln die wir unterwegs bei den Fischer sahen, landeten auf anderen Teller.
23.-24.12.2018 - Ruhetag und nochmals in den Klippen kraxelnAm Sonntag stand nach dem Mango-Curry mit Tiger-Garnelen und Huhn nur der Wherigo in Sagres an - glücklicherweise mussten wir nicht bei den Start-Koordinaten auf der Insel starten. Dafür wurde es am 24. anstregender, machten wir doch im Surfer-Paradies von Praia do Telheiro einigen schwierigen Caches eine Visite. Es ging auf und ab ... und wieder war es "nur" ein 3.5 (
GC6X9Y2) der einigen Nervenkitzel an der tief in Meer stürzenden Felswand aus bröckelnden Kalkstein brachte. Aber eindrücklich sind diese verschiedenen Gesteinsarten schon und machen bewusst, was Wind und Wasser für riesige Kräfte entwickeln können. Aufgefallen ist uns, dass an der westlichen Küste immer viel mehr Wind bläst als in unserem momentanen, nur wenige Kilometer entfernten südlichen Wohnsitz in Luz. Beim D=4er war der Zugang kompliziert ... Nebbiolo kletterte auf allen Vieren über Felsen und Gestrüpp hoch und staunte nicht schlecht als Cinza auch am Ziel auftauchte - sie hatte einen einfacheren Weg gefunden. Um unser Tagesziel von 10 Caches doch noch zu erreichen stiegen wir noch zu der vergessenen Mühle (
GC6H0H3) auf, zu unserer Freude war der Behälter nicht in der Mühle - sondern einige Meter dahinter versteckt. Heute können wir uns fast an jeden einzelnen Cache erinnern und werden den Tag vor allem wegen der Mondlandschaft in Erinnerung behalten.
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