27.02.2019 - Westzipfel LissabonNach der "wilden" Übernachtung am Cabo Raso stand der kleine
PT "Pelos Trilhos" auf dem Programm. Eine schöne Runde mit abwechslungsreichen, teils schmalen und unebenen Wegen (nicht ganz zur Freude von Nebbiolo mit dem Klapprad) und wie üblich nicht speziellen Dosen - dafür konnten wir alle finden. Eigentlich wollten wir noch ein bisschen in dieser Gegend bleiben, aber das Wetter spielte uns einen Streich so das wir weiter nach Peniche auf einen
CP zogen.
26.02.2019 - Lissabon und der "Westzipfel"
Nach einer lärmigen Übernachtung in Cacilhas bei einer riesigen Regatte wollten wir mal die "Olisipo" ansehen. Also fuhren wir über den "Rio Tejo", wo wir die Brücken-Maut mangels finden einer Zahlstelle nicht bezahlen konnten. Obwohl mitten in der Stadt fanden wir in dieser "grünen" Lunge doch einen Parkplatz von wo wir zwei Runden absolvieren konnten. Der Lärm der grossen Brücke war mit unendlichen Fahrzeugschlangen hat uns gestört - irgendwie hatten wir immer das Gefühl es komme ein Auto. Der Höhepunkt (der Weg ist das Ziel) war der Besuch der Letterbox (kleines, enttäuschendes Kunststoff-Röhrchen) der nahe an einem schönen Park mit Weiher lag. Das "Montes Claros", ist ein gut gehütetes Geheimnis von Lissabon - mitten im Wald, mit einen öffentlichen Garten in Form eines Amphitheaters und einem See. Wir hatten genug und machten uns auf den Weg zum Westzipfel wo wir nebst den üblichen am Weg liegenden Caches auch noch zwei EarthCaches besuchten um am Ende des Tages zum ersten Mal fünf verschiedene Cache-Typen loggen zu können. Immer wieder eindrücklich ist die "Cabo Raso" mit den geschichteten Felsen und den riesigen Wellen.
24.-25.02.2019 - Caparica - wie sieht das wohl im Sommer ausDa ja schon wieder Sonntag war fuhren wir vom
CP in Caparica um in einem der vielen Restaurants am Meer den Gaumen zu erfreuen. Unglaublich wie viele Leute sich da tummelten. Aus dem Essen wurde erst mal nichts - alle Tische waren besetzt und das bis in den Nachmittag hinein. Wie wird das wohl im Sommer aussehen wenn auch noch ausländische Touristen unterwegs sind? Nach einer kurzen Cachetour mit zwei EC versuchten wir es nochmals im Zentrum wo wir einen Tisch beim Italiener fanden. Während wir die "durchschnittliche" Pizza dinierten wurde an den Tischen nebenan bereits abgeräumt ...
Nach dem Verlassen den
CP gibg es nochmals ins "Wildhunde-Revier" um dem verschlossen TB-Hotel nach genauer Übersetzung auf die Schliche zu kommen. Aber siehe da, es brauchte keine Schlüssel mehr - der Owner hatte sie kurz vor unserem Besuch durch Zahlenschlösser ausgetauscht. Während Nebbiolo einige Kombinationen versuchte entdeckte Poiana auf der Rückseite (wo vorher der Schlüssel sein sollte) einen Code - der passte :-)
Mehr oder weniger ziellos fuhren/liefen wir danach Richtung Cacilhas und suchten die am Wege liegenden Caches, natürlich immer die gelösten Mystersy im Vordergrund. Nach dem Besuch von zwei EC versuchten wir uns noch am Mystery-GeoArt von "LISBOA" konnten jedoch nur einige gelb färben, da die Caches meist ohne Parkmöglichkeiten an Strassen lagen. So fuhren wir durch den dichten Verkehr nach Cacilhas und sahen links und rechts immer wieder gelöste Rätsel ohne sie mangels
P bergen zu können.
21.-23.02.2019 - Internet, Erinnerungen und Nachdem unser ganzes Guthaben für den Winter bei Vodafone wegen neu anfallenden Roamingkosten auf einmal verschwunden war, suchen wir in Sessimbra eine Alternative. Nach einigem Rumfragen fanden wir dann einen Laden der uns eine günstige MEO-Sim-Karte verkaufte - für Portugal waren wir mal aus dem Schneider und Poiana konnte wieder nach Herzenslust das Smartphone benutzen und Nebbiolo durfte wieder Karten anschauen. Nebst einige Caches im Dörfchen war die Letterbox
GC3329R ein Besuch wert, auch wenn die Dose defekt war - ein schöner, nicht ungefährlicher Ort. Danach schwelgten wir ein bisschen in Erinnerung - zuerst an den Sturm beim Cabo Espichel, der uns ein Dach auf das WoMo gefegt hat und später bei der NATO-Station bei Fonte da Telha (kurioses Dorf) wo wir wegen der nächtlichen Flucht von den wilden Hunden im Stand stecken blieben - die NATO hat es dann auch den "Dreck" geschaufelt.
Die nächsten zwei Tage hatten wir für den sun walk reserviert - ein GeoArt mit über 60 Mysterys. Nach kurzem "Einlaufen" mit Caches am Wege konnten wir am westlichen Waldrand parkieren und die Suche beim "The mystery snail" starten. Wir staunten über die schönen Shop-Petlinge mit vorgedruckten Logbücher - selten haben wir das in Portugal angetroffen. Die Versteckte waren meist einfach, einiges komplizierter jedoch den "optimalen" Weg zu finden und nicht all zu oft den gleichen Weg mehrfach abzulaufen. Kreuz und quer ging es auf guten Waldwegen durch den schönen Pinienwald, Nebbiolo blieb nur selten mit dem Klapprad im Sand stecken. Da der Parkplatz für den letzten Teil südöstlich lag, suchten wir danach vergeblich in Lagoa de Albufeira eine Nachtlager, fanden wenigsten noch einige schöne Dosen. So verbrachten wir die Nacht in Apostica (
GC4XFEF) für einmal ein wenig lärmig. Am nächsten Tag beendeten wir den sun walk, da war die Wegführung um einiges einfacher. Obwohl die Behälter keine grosse Abwechslung boten hat uns die Tour gut gefallen und die Sonne erscheint nun gelb auf unsere GC-Karte :-)
17.-20.02.2019 - Gaumenfreude und PT GAF bei Sado, SetubalAm Sonntag dem üblichen "Ruhetag" besuchten wir einen EC im Zentrum von Alcacer do Sal und danach flanierten wir dem Rio Sado entlang und kehrten im "Quanto Baste" zum Mittagessen ein. Was uns da erwartete war das beste Essen des Winterurlaubs. Das Amuse-Bouche mit Fisch, Oliven, Ziegenkäse und frischen knackigem Brot war eine Gaumenfreude, mit Genuss kredenzten wir danach die schön angerichteten Tintenfischteigwaren mit Riesencrevetten und auf den Punkt gekochtes Gemüse - alles hinterliess einen excellenten Geschmack. Am Montag regnete es, so gab es nur einen kleinen Ausflug und wir blieben noch einen Tag auf dem
CP . Ausgeruht und voll Tatendrang ging es am Dienstagmorgen nach Sado bei Setubal wo wir die 45 Caches des GAV besuchten. Wir erlebten einen totalen Gegensatz - grosse, stinkende Industriekamine im Hafen und reine Natur mit einer Vogelvielfalt einige Kilometer östlich. Nach einer ruhigen Nacht direkt am Meer konnten wir am nächsten Morgen den Sonnenaufgang geniessen, bevor wir die restlichen Dosen (dünner Hals, dicker Bauch) des GAF (leider mussten wir den gleichen Weg wieder zurück) suchten und fanden. Der GAF war trotz der Industrieansiedlung ein bleibendes Erlebnis, schöne Wege, Wasser und die Vogelwelt hat uns gut gefallen. Gegen Abend machten wir uns auf den Weg nach Sesimbra, mit der Absicht vor dem
CP zu übernachten, da dieser gemäss ASCI-Führer geschlossen sei - Fehlanzeige so kamen wir schneller als erwartet zu einer warmen Dusche.
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