16.-19.12.2018 - Unser erster Regen in der AlgarveAm Sonntagmorgen regnete es zum ersten mal so richtig seit unsere Ankunft in Luz. So fiel sogar unseres übliches Essen "auswärts" im wahrsten Sinn ins Wasser. Als sich am Nachmittag doch noch die Sonne zeigte, sorgte Poiana mit dem Besuch des "Grand Old Duque of Luz" doch noch für einen Cache an diesem Tag. Auch die nächsten Tage nahmen wir es etwas "ruhiger" und besuchten am Montag einige Caches um Vila do Bispo, wo uns vor allem die Fossilien beim
GC3Y3KR beeindruckten. Ob der Dinosaurier wirklich seine Spuren am Strand hinterlassen hat (
GC7W4HQ), stellen wir mal in Frage.
Da sich Weihnachten näherte, machten wir uns am Dienstag nach Portimao auf den Weg um einige "Päckli" einzukaufen. Nebst den Caches beim "Vorbeifahren" ging es dann nach Estombar, wo wir doch noch einige Caches finden konnten, so dass wir das das übliche Tagesziel von 10 Caches pro Tag doch noch übertrafen.
20.12.2018 - Ausflug in den Westen an die Costa VicentinaHeute war wieder mal eine richtiger GC-Tag auf dem Programm. So machten wir uns früh auf den Weg nach Aljezur um den "Costa Vicentina hike" zu absolvieren. Die Route führte teilweise nahe an den Klippen vorbei, war aber sehr schön und eindrücklich. Die Behälter sind in gutem Zustand, teilweise mussten wir nach einem freien Platz suchen um uns zu verewigen. Viel Abwechslung gaben die Verstecke (unter Steinen) und Behälter nicht ... also konnten wir unsere Visitenkarte, die GeoSem nicht auf die Reise schicken. Die Challenge
GC5J9TH mit Diff=5 konnten wir erfüllen obwohl wir keine Souvenir-Jäger sind, aber die gibt es ja einfach ohne etwas dafür zu tun.
Auf dem Heimweg machten wir dann einige Umwege zu nahelegenden Caches und irrten am Schluss noch bei einem Nachtcache (falschen geschenkte Final-Koordinaten ;-) im Schweisse gebadet auf einem Hügel umher ...
21.-22.12.2018 - Gemütlich geniessen und NervenkitzelDen Freitag gingen wir gemütlich an, zuerst ein "rechnerischen" Multi, dann eine längere gemütliche Wanderung in den äussersten Spitz der Meia Praia und danach noch ein Mystery. Wir genossen wieder mal das schöne, warme Wetter und die Ruhe in dieser wunderbaren Gegend. Dann noch schnell einen neuen Behälter (nach Absprache mit dem Owner) platzieren und schon war der Tag vorbei ...
Am nächsten Morgen stand dann wieder ein Ausflug in den Westen auf dem Programm, warteten doch immer noch viele Caches von "amiGos do baRil" auf unseren Besuch. Auch wenn die Behälter sehr gut versteckt und teils nur kleine Röhrchen waren, hatten wir heute Glück und mussten nur einmal länger Suchen. Eine Herausforderung war der
GC7H2KW (4.5/4.5), nebbiolo hatte nur einmal Herzklopfen als es auf dem schmalen Steg (links und rechts Absturzgefahr) - eine grosszügige Bewertung - die zwei vorherigen 3er aussen an den Felsen hatten uns schon "Böses" erahnen lassen. Schon recht müde machten wir uns dann auf den Weg zu den EarthCache beim Cabo de Sao Vicente - die 6 Euro waren uns die Caches wert, wenn sonst auch nicht viel dafür geboten wird. Es ist immer ärgerlich, wenn ein mit viel Aufwand gelöstes Mystery einfach archiviert wird - so konnten wir es nicht lassen und besuchten den
GC76CZ0 der aber in bestem Zustand doch noch vorhanden war. Beim "Pedra das Safias" machen wir die notwendige Wartung und waren über die wortkarge Korrespondenz mit dem Owner überrascht - vielleicht wollte er ihn auch archivieren ... wie es im Moment leider vielen Caches um Sagres ergeht :-(
23.-24.12.2018 - Ruhetag und nochmals in den Klippen kraxelnAm Sonntag stand nach dem Mango-Curry mit Tiger-Garnelen und Huhn nur der Wherigo in Sagres an - glücklicherweise mussten wir nicht bei den Start-Koordinaten auf der Insel starten. Dafür wurde es am 24. anstregender, machten wir doch im Surfer-Paradies von Praia do Telheiro einigen schwierigen Caches eine Visite. Es ging auf und ab ... und wieder war es "nur" ein 3.5 (
GC6X9Y2) der einigen Nervenkitzel an der tief in Meer stürzenden Felswand aus bröckelnden Kalkstein brachte. Aber eindrücklich sind diese verschiedenen Gesteinsarten schon und machen bewusst, was Wind und Wasser für riesige Kräfte entwickeln können. Aufgefallen ist uns, dass an der westlichen Küste immer viel mehr Wind bläst als in unserem momentanen, nur wenige Kilometer entfernten südlichen Wohnsitz in Luz. Beim D=4er war der Zugang kompliziert ... Nebbiolo kletterte auf allen Vieren über Felsen und Gestrüpp hoch und staunte nicht schlecht als Cinza auch am Ziel auftauchte - sie hatte einen einfacheren Weg gefunden. Um unser Tagesziel von 10 Caches doch noch zu erreichen stiegen wir noch zu der vergessenen Mühle (
GC6H0H3) auf, zu unserer Freude war der Behälter nicht in der Mühle - sondern einige Meter dahinter versteckt. Heute können wir uns fast an jeden einzelnen Cache erinnern und werden den Tag vor allem wegen der Mondlandschaft in Erinnerung behalten.
25.12.2018 - Ebbe, Flut und ein archivierter CacheVerwöhnt werden wir diesen Winter bis anhin mit dem schönen, warmen Wetter - wie auch heute. Unser Ziel waren die Caches zwischen Alvor und Portimao die teilweise nur bei Ebbe problemlos zu erreichen sind. Eindrücklich sind die Lagunen und Dünen bei denen Teile bei Ebbe trocken fallen und bei Flut unter Wasser gesetzt werden - so stehen Schiffe bei Ebbe einfach auf dem Sand. Da wir die Datenbank zum Geocachen bereits im Herbst mit GSAK vorbereitet hatten passiert es ab und zu dass wir einen "archivierten" Cache (
GC3V645) besuchen. Es ist für uns fragwürdig ob das System der portugiesischen Reviewer wirklich sinnvoll ist - wenn z.B. unnötigerweise wegen einem vollen Logbuch (auf Rückseite aber noch viel Platz) eine "needs maintenance" geloggt wird, kommt ein "Temporarily Disable Listing" und wenn der Owner nichts unternimmt wird er nach einem Monat archiviert - obwohl es vielleicht ein schöner Cache ohne Probleme war...
Als Höhepunkt verliehen wir dem "A Delicate Rock" ein
FP - wirklich ein sehr schöner Ort mit einer kleinen Herausforderung im Niemandsland.
Das finden eines "guten" Restaurants war dann um einiges schwieriger, so dass wir uns mit einer "portugiesischen" Pizza begnügen mussten. Die Miesmuscheln die wir unterwegs bei den Fischer sahen, landeten auf anderen Teller.
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