14.-16.01.2019 - Besuch aus der SchweizKaum hatte sich der Grippeanfall von Nebbiolo langsam verzogen - folgte die nächste GC-Passivität aus gesellschaftlichem Anlass - Zimmermanns kamen zu Besuch. Vor über 45 Jahren hatten sich Nebbiolo und Beat beim Schachspiel kennen gelernt und nie aus den Augen verloren. Den Berufswechsel von Beat zur Informatik und den Schweizermeistertitel im Bogenschiessen hatte Nebbiolo in die Wege geleitet - das weitergeben des Geocaching-Virus steht noch bevor ;-)
Wir richteten es ein, dass auf dem Weg zum Essen immer unser obligater Tages-Cache besucht werden musste. Dienstag der 15.01.2019 wird wohl unser schwarzer GC-Tag werden und bleiben. Als GC-Werbeaktion hatte Nebbiolo eine Tour nach Ferragudo geplant - mit einem EC und je zwei Multis und Tradis. Der erste Tradi war D=3.5 und für uns normalerweise im "grünen" Bereich. Aber unser Besuch machte sich Sorgen um uns und fanden es als "unverantwortlich" in unserm Alter solche Risiken einzugehen. Also ging es weiter über einen schmalen Pfad den Kippen entlang zum nächsten Tradi - wieder zu gefährlich - da hatte sogar Nebbiolo so seine Bedenken. Dann halt den Multi - da ist ja alles flach ...
An den Zielkoordinaten angekommen ging es zu Viert an die Suche nach einem "Small"-Behälter - 20 Minuten spöter verliessen wir den Ort unverrichteter Dinge wieder. So blieb nur noch der letzte Höhlen-Multi, für den Nebbiolo im Vorfeld Informationen eingeholt hatte. Ganz einfach - nur 5 Meter in die Höhle - dort "oben links" wurde mir geschrieben - Trust me, no anxiety needed. Auch wenn der Weg zum Cache nur 300 Meter betrug, der steinige, hüglige Pfad war schon ein wenig anspruchsvoll und bei den GZ angekommen fanden wir keinen Höhleneingang. Als Nebbiolo vorschlug ein bisschen hinunter zu klettern kam promt die Meinung der "Muggles" - bist Du wahnsinnig? Das Fazit der GC-Einführung: Suche nur Cache die Du bereits kennst ... wenigsten konnten wir unsere Fund-Serie dank dem EC halten.
11.-13.01.2019 - Höhle bei Bensafrim und ein bisschen in den NordenDie nächsten Tage zerrissen wir keine grossen Stricke, jeweils am Nachmittag ein kurzer Ausflug in den Norden. Am Mittwoch war das Mystery "GeoTemplarios" der Höhepunkt, eine Höhle mit einer grossen Holzkiste für das Logbuch - leider ein wenig feucht und rostig. Geärgert hat uns dass der "Hint" nur im Geochecker zu finden ist, den wir nach erfolglosem durchsuchen der ganzen Höhle doch noch konsultieren mussten. Aber trotz Allem - eine blaue Schlaufe haben wir ihm angeheftet. Am Mittwoch liessen wir uns zum Zoo von Lagos führen und am Donnerstag führte uns eine längere Schlaufe zu Fuss zum "Bonecos do Barão". Die Skulpturen von Deodato Inácio Santos sind nicht nur lustig, sondern auch wirkliche Kunstwerke und erfreuten uns auf einer längeren Strecke - dieser Cache sollte ein "Muss" für jeden Geocacher sein.
10.01.2019 - Mystery in Faro, Lösen und finden schwierigIn unserem Winterurlaub vor zwei Jahren in Punta del Moral wurden die Rätsel "PT LUD(ic)O" publiziert. Aber sie waren so knifflig dass wir am
FTF -Rennen nicht teilnehmen konnten, obwohl es einen Monat dauerte bis sich sich der erste Finder im Logbuch verewigen konnte. In der Zwischenzeit hatten wir die sehr schwierigen Rätsel mit Hilfe gelöst und wollten nebenbei den weiten Ausflug nach Faro mit der Abklärung eines möglichen Ausflugs auf die Insel Cabrera verbinden. Bereits die ersten zwei Verstecke konnten wir nicht finden, wollte aber nicht zuviel Zeit aufwenden da wir den gleichen Weg wieder zurück mussten. Überrascht waren über die teilweise grossen Abstände zwischen den Caches - Nebbiolo war froh, dass sein Klapprad das Knie auf dem nicht endenden Holzsteg schonte. Da wir uns in der Zwischenzeit die kleinen Fieslinge eingestellt hatten, fanden wir auf dem Rückweg doch noch einen der ersten zwei. Danach ging es in den Hafen, natürlich konnten wir die Caches am Weg nicht links legen lassen. Später als geplant genossen wir das Mittagessen und machten danach beim Virtuellen Cache noch eine Foto ... leider mit der falschen Skulptur. In der Zwischenzeit war leider niemand mehr am Ticket-Schalter anzutreffen, also starteten wir noch eine kleine Cache-City-Tour. Bis anhin spukten die MultiBanco maximal 200 Euro aus - welche Überraschung - beim Spaziergang durch Faro konnten wir 600 Euro beziehen und mussten so nur ein drittel Spesen bezahlen :-)
08.-09.01.2019 - Rätsel und Multis in Bispo und Portimao Am Dienstag war wieder der Westen unser Ziel, wartet doch immer noch der "Passeio pela Natureza" auf die Fertigstellung. Ganz ohne Wind wird es an diese Küste wohl nie sein, aber es macht uns (im Gegensatz zu den Surfer) mehr Spass die Verstecke zu suchen ohne Angst über die Klippe verweht zu werden. Die "sechs" gefundenen wiederspiegeln die Anstrengungen nicht, denn das war teile "harte" Arbeit.
Am folgenden Tag versuchten wir im dritten Anlauf endlich den "Piu Piu" zu finden, was uns dann auch gelang. Zuerst hatte sich Nebbiolo bei den Koordinaten verrechnet, beim Zweiten Mal meinten wir am gleichen Ort nochmals suchen zu müssen (Koordinaten im Navi nicht korrigiert) - aber es war eben nur wenige Meter daneben was aber bei den senkrecht ins Meer abfallenden Felsen schnell gefährlich werden könnte. Den Multi und der Buraco! (EC) nebenan, waren genau so eindrücklich und beim Fotografieren der Gesteine und Felsformationen hatten wir das Gefühl immer wieder noch bessere Positionen zu finden. Danach ging es nach Portimao wo wir noch Zeit hatten um zwei Multis, einige Tradis und ein "?" zu finden.
07.01.2019 - Mini-PT in AlbufeiraEndlich wieder mal ein "richtiger" Cache-Tag - den ersten im neuen Jahr. Nun müssen wir länger fahren um einige zusammen hängende Dosen zu suchen, so führte uns das Cachemobil in das rund 50 km entferne Albufeira. Zuerst absolvieren wir den "PT-Brinquedo" wo wir alle 14 Caches problemlos fanden. Die Route war speziell, auf Naturstassen teilweise der Autobahn entlang an Slums vorbei und ein Rückweg zum "verlaufen" - der Owner wolle wahrscheinlich die Verantwortung für das notwendige Überqueren der Bahngleise nicht übernehmen. Dafür hat er sich bei den Behälter viel Mühe gemacht, meist war ein Äffen, Bärchen oder gar eine ganze Lok integriert. Anschliessend ging es Richtung Meer wo wir unterwegs noch einige gelöste Mysterys und zwei Multicaches und einige teils wirklich schöne Tradis finden konnten. Es war wieder mal ein richtig schöner Tag mit Geocaching im Vordergrund.
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