29.04.2022 - Lieber Tapas und Wein als grosse AnstrengungenNach dem üblichen Prozedere auf dem gepflegten und empfehlenswerten
CP Playa Tropicana in Alcossebre fuhren wir wieder zurück nach Torrenostra wo es noch weitere knifflige Winzlinge zu suchen gab. Das sommerlich heisse Wetter machte nicht nur Nebbiolo zu schaffen, nein auch der Schokolade-Osterhase von Poiana schmolz in sich zusammen. So legten wir den GC-Spargang ein und vergnügten uns lieber an der Promenade mit einem Glas Wein und einigen Tapas. Abkühlen wollte es nicht richtig, dennoch entschlossen wir uns doch noch eine Runde in Angriff zu nehmen. Leider mussten wir ab und zu passen - Hundeverbot mit angedrohter Busse von 600 Euro liessen uns von diesen Wegen abschrecken. Den
WP hatten wir schon am Mittag entdeckt und so konnten wir uns am Abend südlich des Dörfchens zu einigen Wildcamper direkt am Meer gesellen.
28.04.2022 - Auf nach Norden - TorrenostraBei leichtem Regen wurden noch drei Dosen vor Valencia gelüftet, bevor es dann ohne Zwischenhalt nach Torrenostra ging. Dort begrüssen uns bereits auf der Anfahrt zum Städtchen am Meer einige Caches die wir natürlich nicht unbeachtet sein lassen konnten. Da sich in der Zwischenzeit der Himmel "aufgetan" hatte suchen wir ein passendes Restaurant mit einer Terrasse - Hunde sind ja nicht überall erlaubt. Fast alle waren leer - es gab nur ab und zu eine Bar wo sich einige Leute ansammelten. Beim einzigen wo wir es versuchten wurden wir vor schmutzigen, nicht gereinigten Stühlen stehen gelassen, so dass wir uns verabschiedeten und nach Alcossebre fuhren. Da war schon etwas los und wir konnten uns wieder mal an der Sonne mit guten Speisen verwöhnen lassen. Den einzigen übrig gebliebenen Cache in diesem Ort besuchen wir noch - das hatte sich jedoch nicht gelohnt. Früh waren wir dann auf dem
CP und Poiana konnte sich in ihr Lesebuch vertiefen und Nebbiolo blieb bei den Mystery vom Everest hängen.
27.04.2022 - Schöne Caches, weite WegeNach dem Aufstehen bei 13° und bedecktem Himmel durfte Cinza wieder mal die Wellen anbellen. Ein kurzes Umparken zum Start einer schönen Runde, aber auch mit einigen abseits liegenden Dosen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde der Ausflug aber immer toller und zwischendurch zu einem kleinen Abenteuer. Die Behälter waren teilweise einfallsreich und raffiniert gestaltet und so konnten wir viele
FP vergeben. Nebbiolo freute sich über die betonierten Wege, das Rad fuhr fast von sich alleine. Aber auf einmal standen wir vor einem schmalen Sandweg und da kam Nebbiolo recht ins Schwitzen, mehrere hundert Meter Fahrradstossen und laufen im tiefen Sand. Die Schlange im sumpfigen Dickicht zu finden war dann eine grössere Herausforderung und das Zurückfinden auf den Weg war nicht weniger schwierig. Als der Regen einsetzte machten wir eine verlängerte Mittagpause um dann doch noch einige schwierige Hin- und Rück-Caches mit zwei DNF zu bergen. Noch einmal Übernachteten wir in El Saler, jedoch nicht am gleichen Platz.
26.04.2022 - Erwachen wie SchlossherrenDas Erwachen bei 7° und leicht bewölktem Himmel in den Türmen von Alarcon, mit den steil abfallenden Felsen zum Stausee ist schon beeindruckend. Ein kurzer Besuch im Städtchen mit einem Cache durfte nicht fehlen - die anderen der Serie zu besuchen war Nebbiolo zu anstrengend und zu steil. Auf der Fahrt wie üblich auf den Landstrassen nach Valencia bescherte uns dann doch den einen oder andern Zwischenhalt um eine Dose zu lüften. Einige Kilometer vor Valencia nahmen wir dann doch die Autobahn um das heutige Ziel El Saler nicht all zu spät zu erreichten. So konnten wir um 14h das Mittagessen im Camper bereits am ruhigen Mittelmeer kredenzen - wir genossen die sonnige Wärme bei Windstille. Den kurzen Nachmittag liessen wir dann mit einer Velo-Fuss-Tour ausklingen bevor wir uns zu einer kleinen WoMo-Gruppe ganz in der Nähe des Meeres bei einem EC gesellten.
25.04.2022 - Versöhnlicher Abschied von Madrid7° und klarer Himmel - der Tag begann gut. Als wir die Cito-Runde starteten war es bereits 12° warm und die Sonne begleitete uns den ganzen Tag. Ein wirklich toller Abschluss - schöne Naturwege, klare Sicht in die Schneeberge und für einmal keine Autos. Einzig die Behälter liessen zu wünschen übrig - wieder fanden einige Plastiksäckchen mit einem Zettel als Logbuch drin - wohl ein Ersatz. Cinza sprang freudig herum und es gab auch viel zu riechen für sie und Poianas Schrittzähler war schon am Morgen "blau". Dann verliessen wir Madrid auf der Autobahn, denn wir wollten schnell und ohne Staus aus der Stadt um dann gemütlich über die Landstrassen Richtung Valencia zu fahren. Als Nebbiolo dem Navi die Vermeidung der Autobahn einstellte gab es wieder ein Zickzack und es nahm einen andern Weg als den wo die Caches vorbereitet waren - also viel zu holen war da nicht. Glück hatten wir wieder mal mit dem
WP , direkt beim
GC2YND5 konnten wir inmitten von Burgen und Türmen übernachten.
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